Berlin

Berlin im Lichterglanz

Zehn Tage leuchtet es jetzt in der Hauptstadt, werden schnöde, eintönige Häuserfassaden zum Glänzen gebracht und verzaubern traumhafte Lichtinstallationen die Berliner und ihre Besucher. Längst sind das “Festival of Light” und “Berlin leuchtet” feste Bestandteile des Kulturherbstes in unserer Metropole. Wir waren am Eröffnungsabend in der Stadt unterwegs. Und sind wieder einmal sprachlos vor Begeisterung nach Hause gefahren.

Ein wenig Spannung liegt in der Luft. Wie jedes Mal, wenn wir am Eröffnungsabend von “Festival of Light” in der Stadt unterwegs sind. Wird es pünktlich beginnen? Welche Bauwerke sind angestrahlt? Wo ist es dunkel! Unser Zeitplan ist eng und der Weg weit. Dieses Jahr starten wir am Savignyplatz in Charlottenburg. Vor dem gleichnamigen Bahnhof erwartet die Besucher das Installationsprojekt „Floraison“ der französischen, weltweit agierenden Kreativgruppe Pitaya: Leuchtende Blumen schweben leicht und frei im Himmel und verwandeln den Durchgang bei jedem Windhauch in ein tanzendes Blumenmeer.

Die Gedächtniskirche am Breitscheidtplatz lässt uns im Stich. Sie ist dunkel. Schade, den hier versprach der Veranstalter eine historische Collage. Macht nix, kommen wir in einer Woche wieder. Nächste Station ist der Potsdamer Platz.

Ein Punkt reiht sich nun an den anderen. Und es wird jedesmal ein wenig spannender. Hier ist unsere To-Do-Liste für die Lichterwoche:

  • Botschaft von Singapur (Vorstrafe)
  • Brandenburger Tor
  • Britische Botschaft (Wilhelmstraße) – Die Engländer sind 2019 das erste Mal am Start. Und es sieht gut aus, was da an die Botschaftsfassade geleuchtet wird.
  • Gendarmenmarkt mit dem Konzerthaus sowie dem Deutschen und Französischen Dom

Unser absolutes Highlight ist wie schon in den vergangenen jähren die Illumination rund um den Bebelplatz in Mitte. Die Humboldt-Universität, das Hotel de Rome, die St. Hedwigs-Kathedrale und die Staatsoper strahlen im Lichterglanz um die Wette. Es ist einfach überwältigend.


  • James Simon Galerie
  • Berliner Dom
  • Nikolaiviertel
  • Fernsehturm

Unser Tip: der Abend wird lang. Viele Wege sind leichter per Pedes zu erreichen. Also ist gutes Schuhwerk von Nöten. Mit einer Tageskarte der Berliner S-Bahn kommt ihr gut durch die Stadt. Egal ob mit Bus oder Bahn. Viele Lichtinstallationen liegen außerhalb des Stadtzentrums. Unter anderem der Funkturm, die Gärten der Welt in Marzahn oder die alte Bierbrauerei in Schöneweide sind gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Viel Spaß auf der Tour wünschen euch Nicole und Jörg!

(1) Kommentar

  1. sagt:

    okay … ich hab`´´ s verpasst – vielleicht Mittwoch !? 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: