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Die Kirschblüte in Berlin – unsere sechs Hotspots

Es ist Frühling in Berlin. Auch wenn die momentane Gefühlslage manchmal himmelhochjauchzend und Minuten später zu Tode betrübt ist, lässt sich die Natur in der Hauptstadt nicht durch einen Virus in ihrem Lauf beeinflussen. Es grünt, blüht, wächst und gedeiht, was das Zeug hält. Wie in jedem Frühjahr der vergangenen Jahre locken japanische Kirschblüten an einigen markanten Orten in der City die Berliner in ihren Bann. Ein Hauch von Japan weht dann für einige Tage durch die Stadtbezirke. 1990 zeigte sich ein japanischer Fernsehsender so erfreut über die deutsche Wiedervereinigung, dass er in Fernost zu Spenden aufrief, um einige Kirschbäume entlang der ehemaligen Mauer zu pflanzen.

In Japan heißen diese Bäume Sakura, symbolisieren die Aufbruchszeit in den Frühling und wollen den Menschen Liebe und Ruhe vermitteln. TV-Asahi spendete zum Schluss über 9000 Kirschbäume und viele davon wurden in Berlin entlang der Mauer oder anderen geschichtsträchtigen Orten gepflanzt. Auch wenn alle Feste rund um diesen wunderschönen Baum 2020 in Berlin abgesagt wurden, erfreuen seine zartrosa Blütenblätter viele Menschen und ziehen sie zu einem kurzen Spaziergang ins Freie. Hier gibt es unsere fünf schönsten Fotospots zur Kirschblüte in Berlin. Und in diesen Zeiten immer daran denken: ABSTAND HALTEN!

1. Bösebrücke an der Bornholm Straße in Prenzlauer Berg

Der Kirschblütenweg entlang der Norwegerstraße ist wohl der berühmteste Spot. Er unterquert die Bösebrücke an der Bornholm Straße an der Stadtgrenze zwischen Prenzlauer Berg und Wedding. Auf der linken Seite rauscht in regelmäßigen Abständen der Eisenbahnverkehr in Richtung Norden vorbei. Auf der anderen Seite gibt es wunderbare Berliner Kleingartenidylle zu bestaunen. Am 9. November 1989 gegen 21 Uhr 20 öffneten die Grenzer auf der Bösebrücke den Grenzübergang Bornholmer Straße. Es ist die erste Stelle, an der die Berliner Mauer geöffnet wurde. Nach der legendären Pressekonferenz von Günter Schabowski hatten sich viele DDR-Bürger hier neugierig versammelt, um nach West-Berlin zu gelangen. Und umgekehrt auch.

Anreise: Mit der S-Bahnlinie S1, S2, S25, S26. Mit der Tramlinie 50 und M13

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2. Schwedter Straße

Wer die Schwedter Straße in Richtung Gleimstraße und Mauerpark entlang spaziert, sieht neben den zahlreichen Kirschbäumen auch den Fernsehturm am Horizont.

Der beste Weg führt von der Bornholmer Straße an der Norwegerstraße entlang über die Eisenbahntrasse direkt in die Schwedter Straße.

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3. Lilienthalpark in Lichterfelde

Der Lilienthalpark im Ortsteil Lichterfelde zählt zu unseren heimlichen Favoriten. Die höchste Erhebung im Park ist ein aufgeschütteter Erdhügel namens Fliegeberg. Der Flugpionier Otto Lilienthal lebte hier im Bezirk und startete von der Hügelspitze aus seine Gleitflugversuche. Eine runde Kugel auf dem Gipfel erinnert daran. Von dem 12 Meter hohen Berg hat man eine wunderbare Sicht auf die unzähligen japanischen Kirschbäume, die die Parkanlage um das Wasserbecken herum säumen.

Vom S-Bahnhof Lichterfelde Ost mit dem M11 in Richtung Schöneweide, Haltestelle Lilienthalpark. S-Bahnhof Lichterfelde-Süd, Bus 284, Haltestelle Lilienthalpark

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4. Lohmühlenbrücke in Neukölln

Direkt am Landwehrkanal. Bus Nummer 194 und 171

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5. Kiefholzstraße zwischen Karpfenteichstraße und Puderstraße

Mit der S9 und der S8 zum Bahnhof Plänterwald. Dann zum Dammweg und später in die Kiefholzstraße einbiegen.

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6. TV-Asahi-Allee in Lichterfelde-Süd

Es ist der Hotspot der japanischen Kirschblüte in Berlin. Rund 1000 Kirschbäume verzaubern zwischen Lichterfelder Allee und Japaneck am Jenbacher Weg die Besucher. Plant etwas Zeit ein. Die vergeht beim Fotografieren und Blütenwandeln nämlich sehr schnell.

Vom U-Bahnhof Rathaus Steglitz mit dem Bus 185 oder vom S-Bahnhof Lichterfelde Süd in 10 Minuten zu Fuß. (S25)

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(1) Kommentar

  1. sagt:

    ******* 7 von 5 Sterne ***** … und auf einmal mag ich rosa ! 😉

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