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Eichhörnchenfotografie im Wald
Eichhörnchenfotografie im Wald

Eichhörnchenfotografie im Wald2 min read

Eichhörnchen fotografieren – das ist eine große Herausforderung für uns Fotografen. Es sind faszinierende Tiere. Die kleinen putzigen Gesichter mit den Knopfaugen, die possierlichen Pfoten mit denen sie ihr Essen halten und ihre flinken Sprünge. Man könnte ihnen ewig zuschauen – natürlich auch ewige Zeit damit zu verbringen, dies Tiere zu fotografieren. Dies ist jedoch aufgrund ihrer Scheu vor dem Menschen und ihrer Schnelligkeit nicht immer ganz einfach. Das Rezept: Geduld!

Schnecken sind einfacher zu fotografieren. Sie rennen nicht so schnell weg. Quirlige Eichhörnchen dagegen auf den Chip der Kamera zu bannen, ist schon eine kleine Wissenschaft für sich. Auf der Beliebtheitsskala von uns Menschen rangieren Eichhörnchen ganz oben. Dazu tragen sicher ihre Gestalt mit den fingerartigen Zehen an den kurzen Vorderbeinen bei. Die tollkühnen Kletterkünste sind faszinierend und beeindruckend. Nur stillhalten für ein kleines Fotoporträt, das wollen sie dann doch nicht. Dafür braucht der Fotograf Geduld und eine Menge Zeit. Neulich waren wir im Park bei uns um die Ecke unterwegs, auf der Suche nach den ersten Frühblühern des Jahres. Der Plänterwald im Bezirk Treptow-Köpenick ist ein beliebtes Ausflugsziel. Hier gibt es unter anderem die größten zusammenhängenden Bärlauch-Felder der Stadt, viel Grün und jede Menge Tiere. Die drei Eichhörnchen haben wir mitten in dem 89 Hektar großen Forst entdeckt. Sie waren gerade mit Nahrungssuche beschäftigt.

Immer in Bewegung

Um Eichhörnchen vor die Linse zu bekommen, greifen Tierfotografen zu einem Trick: sie füttern die Tiere an und gewöhnen sie so an die Anwesenheit der Menschen. Ob das im Sinne der Sache ist, sei an dieser Stelle dahingestellt. Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit: Zeit und Geduld. Die war in diesem Fall auch nötig. Erst nach etwa zehn Minuten hatten alle drei Hörnchen die Anwesenheit des Fotografen akzeptiert und gemerkt, dass von uns keine Gefahr ausgeht. Die Fotos sind mit einem 500 mm Objektiv von Sigma gemacht worden. Die Entfernung zu den Tieren betrug etwa vier Meter.

Eichhörnchen fotografieren – Das Fotoergebnis

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