Berlin, Deutschland, Photographie, Städtetrip

Festival of Lights 2020 in Berlin

Es ist mittlerweile ein fester Bestandteil unseres Jahreskalenders und ehrlicherweise haben wir im Coronajahr 2020 überhaupt nicht daran geglaubt das es stattfinden kann, das Festival of Lights. Seit einer Woche sind nun die Farben wieder los. Wunderschön illuminieren nationale und internationale Künstler mehr als 80 Gebäude in der Stadt. Vom Schloss Charlottenburg, über das Brandenburger Tor und die Oberbaumbrücke bis hin zum Rathaus Köpenick ganz tief im Süden unserer Stadt sind viele bekannte Gebäude vertreten. Jeden Abend pünktlich um 20 Uhr zur blauen Stunde bis Mitternacht werden die Lichtschalter umgelegt und für ein paar Augenblicke dürfen wir das Weltgeschehen um uns herum vergessen und einfach nur staunen. Wir stellen euch hier im Blog unsere sieben Lieblingsilluminationen vor.

Nr. 7 – Schloss Charlottenburg

Die Künstler Tina Zimmermann aus Berlin, Clockwork aus Polen und MP Studio aus Bulgarien illuminieren das Schloss Charlottenburg. Die beste Sicht auf das Lichtspektakel hat man vor dem Haupteingang am Spandauer Damm.

Anreise: Mit dem Bus M45 vom Bahnhof Zoo oder vom S-Bahnhof Westend

Nr. 6 – Siegessäule

Natürlich leuchtet auch die Goldelse samt Siegessäule in den Berliner Abendhimmel hinein. Die beste Sicht hat man von der Straße des 17. Juni rund um den Großer Stern.

Anreise: Mit dem PKW und mit dem Bus der Linie 100 vom Alexanderplatz oder vom Bahnhof Zoo. Derzeit fährt keine S-Bahn zwischen Friedrichstraße und Zoologischer Garten. Die Haltestellen Bellevue und Tiergarten sind somit nicht erreichbar.

Nr. 5 – Potsdamer Platz

Einer unserer Lieblingsplätze entlang der Lichterroute ist der Kollhoff-Tower am Potsdamer Platz. Rechtzeitiges Erscheinen sichert hier die besten Plätze. Oder ihr bringt etwas Geduld mit beim Warten auf einen guten Fotospot. Die Mittelinsel an der Ecke Potsdamer Platz Leipziger Platz bietet gute Sicht auf das Kunstwerk. Eine australische Künstler-Vereinigung hat zudem zwei jeweils viereinhalb Meter hohen Werke geschaffen. Sie haben die Form eines Herzens und eines Händedrucks und schon von weitem erkennbar. Einhundertvierzig großformatige Blüten in unterschiedlichen Farben zieren die Baumkronen in der Alten Potsdamer Straße und natürlich solltet ihr auf keinem Fall den „Schwanentanz“ der Berliner Künstler Denis Bivour & Florian Giefer verpassen. Leuchtende Schwäne gleiten über den Pianosee. Der liegt gleich in um die Ecke am Marlene-Dietrich-Platz.

Anreise: Mit der S-Bahn und mit dem Bus

Nr. 4 – Brandenburger Tor

“From Berlin with Love” ist das Motte der Lichtinstallationen am Brandenburger Tor. Vorsicht: hier wird es auch zum ersten mal richtig voll. Alle wollen staunen, ihre Fotos knipsen und eine beeindruckende Atmosphäre genießen. Wer über das nötige Kleingeld im Portmonee verfügt, darf das Lichterspektakel von der Außenterasse des Hotel Adlon verfolgen. Mit einem guten Glas Sekt natürlich.

Anreise: Mit der S-Bahn

Nr. 3 – Bebelplatz

Unser Lieblingsplatz vom Festival of Lights. Man dreht sich einmal im Kreis und sieht viele historische Gebäude festlich angeleuchtet. Einfach genial. Zu sehen sind das Hotel de Rome, die juristische Fakultät der Humboldt-Universität, die St. Hedwigs-Kathedrale sowie die Staatsoper Unter den Linden.

Anreise: Mit dem S-Bahn oder Deutsche Bahn bis zur Friedrichstraße und dann zu Fuß weiter

Nr. 2 – Berliner Dom

Auch wieder mit dabei ist der Berliner Dom am Lustgarten

Unsere Nr: 1 – Oberbaumbrücke in Kreuzberg

Normalerweise ist die Oberbaumbrücke zwischen Kreuzberg und Friedrichshain ein beliebter Fotospot für grandiose Sonnenuntergänge. Die Illuminationen des Lichterspektakles können locker mithalten und deswegen zählt das angeleuchtete Neugotische Bauwerk von 1896 zu unseren absoluten Totpunkten des diesjährigen Festival of Lights. Die beste Sicht hat man natürlich vom Wasser aus. Es gibt Schiffstouren oder man paddelt mit dem eigen Kanu dahin. Landratten bestaunen das Spektakle von der Uferpromenade an der Stralauer Allee.

Anreise: Parken mit dem Auto wird schwierig. Die S-Bahn ist eine gute Alternative. Vom S-Bahnhof Warschauer Straße sind es nur wenige Gehminuten zum Spreeufer.

Zur Festivalkarte hier klicken.

Wer das Festival of Lights verpasst hat sollte nicht traurig sein. Bereits am 25. September 2020 startet der nächste Lichterglanz in der Hauptstadt. Dann nämlich laden die Organsiatoren von BERLIN LEUCHTET zum Lichterwandern durch die Hauptstadt ein.

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