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Harz-Träume im Januar
Harz-Träume im Januar

Harz-Träume im Januar2 min read

Ein wichtiger Vorsatz für das Jahr 2022 war: mehr Harz. Die ersten Harz-Träume haben wir gleichmal zu Jahresbeginn umgesetzt. Eine Familienfeier führte uns aber ausgerechnet am stürmischsten Wochenende im Januar 2022 in das kleinste Mittelgebirge Deutschlands zwischen Elbe und Rhein. Ziel war ein Familienhotel in Güntersberge. Das liegt nicht weit entfernt von Friedrichsbrunn, einem bekannten Wintersportort. Um es vornweg zu nehmen: Schnee lag keiner. dafür gab es Windstärke 10 gratis. Und ein paar Sonnenstrahlen, die wir am Tag der Anreise für eine kleine Wanderung zur Köthener Hütte genutzt haben.

Die Köthener Hütte liegt im Selketal zwischen den kleinen Ortschaften Mägdesprung und Alexisbad. Mägdesprung ist ein ruhiger Erholungsort im Selketal an der Bundesstraße 185 . Der Name stammt angeblich von zwei sagenumwobenen riesigen Fußabdrücken, die nach dem Sprung von dem Riesenmädchen Amala über das Selketal in einem Fels in der Nähe des Ortes entstanden sein sollen. Wie viele der Siedlungen im Harz verdankt Mägdesprung seiner Entstehung dem Bergbau. Überall im Selketal wuchsen Eisenhütten wie Pilze aus dem Boden. In Drahtzug zum Bespiel. Hier steht heute noch ein altes Haus. Immer Sommer kann man direkt an der Trasse der Selketalbahn sitzen und einen Kaffee trinken. Im Winter kommen hier täglich drei Dampfzüge vorbei.

Von Drahtzug auf den Bergkamm

In Drahtzug beginnt auch der Wanderweg zur Köthener Hütte und zur Stempelstelle 195 der Harzer Wandernadel. Der Aufstieg ist zur Hütte ist einfach und machbar. Die 1,3 Kilometer Wegstrecke sind schnell erledigt und die Aussicht auf das Tal in Richtung Harzgerode einfach sensationell.

Abstecher nach Thale

Bis nach Thale auf den Hexentanzplatz und in das berühmte Bodetal mit der Rosstrappe und der Jungfernbrücke ist es nur ein Katzensprung. Die beeindruckende Felsenlandschaft ist auch bei schlechtem Wetter ein toller Fotospot. Von einer Wanderung an der Bode durch das Bodetal haben wir aber aufgrund der Sturmwarnungen Abstand genommen. Man weiß ja nie, was da von oben herunterstürzt.

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