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Polarlicht über Berlin: „Ein wunderbar magischer Moment“

Ein besonders intensiver Sonnensturm hat am vergangenen Montag (19.01.2026) grandiose Polarlichter über Deutschland an den Himmel gemalt. Und weil die Sonneneruption so gewaltig ausgefallen ist, konnten sogar die Berliner in ihrer ansonsten lichtverschmutzten Großstadt die leuchtenden Wogen mit bloßem Auge erkennen. Man muss also gar nicht bis in den hohen Norden reisen, um die Aurora Borealis zu Gesicht zu bekommen; der Gang in den Garten oder – wie bei uns – auf den Balkon reichte diesmal aus.

Der geomagnetische Sturm erreichte am Montag übrigens die zweithöchste Stufe und wurde als Sonnensturm der Kategorie G4 eingestuft. Lediglich 25 Stunden brauchte die Wolke aus geladenen Partikeln von der Sonne bis zur Erde, berichtete die Astronomie-Plattform „Spaceweather“ auf ihrer Webseite. Das ist ungewöhnlich schnell und erklärt auch die Wucht der Eruption sowie die große Reichweite des Polarlichts. Normalerweise braucht ein solcher Sonnensturm für die Strecke deutlich länger.

Wie genau das Nordlicht entsteht, haben wir hier einmal aufgeschrieben

Besonders faszinierend waren am vergangenen Montag die unterschiedlichen Farben des über Berlin sichtbaren Polarlichts. Neben den üblichen roten Lichtsäulen, die vor allem in großen Höhen der Atmosphäre – meist zwischen etwa 200 und 400 Kilometern, besonders stark oberhalb von rund 250 bis 300 Kilometern – entstehen, waberte am Montagabend auch das grüne Nordlicht über das Firmament. Grünes Polarlicht entsteht überwiegend in etwa 90 bis 150 Kilometern Höhe und ist normalerweise so in dieser Intensität nur in Polarregionen häufiger zu sehen.

In dieser Intensität haben wir das Polarlicht noch nie in Deutschland gesehen – schon gar nicht über einer hell erleuchteten Stadt. Was bleibt, ist die Erinnerung an einen magischen Abend, der uns wohl noch lange im Gedächtnis bleiben wird.









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