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Frisches Bärlauchsalz selbst gemacht

Bärlauch ist in den vergangenen Jahren ein richtiges Trendgewürz geworden. Das Schöne an ihm: man kann ihn im Wald oder im Park um die Ecke pflücken. Er lässt sich vielfältig verarbeiten. Das Schlechte: die Saison ist kurz und geht von März bis Mai. Man sollte sich also jetzt beeilen. In Berlin findet man das nach Knoblauch riechende Kraut unter anderem im Plänterwald. Wir nennen ihn übrigens Berliner Bärlauch oder Wunderlauch. Man erkennt den Unterschied an den schmalen Blättern im Gegensatz zum echten Bärlauch. Er wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Botanischen Garten angesiedelt und breitet sich seit dem munter in der Hauptstadt aus.


Bärlauchsalz

  • 100 g Bärlauch
  • 500 g grobes Meersalz

Zubereitung

  1. Den frischen Bärlauch ausgiebig waschen und in einer Salatschleuder trocken schleudern.

2. Die Bärlauchblätter kleinschneiden und in einem Mörser fein zu einem saftigen Brei zerdrücken.

3. Den zerdrückten Bärlauch mit dem Salz in einer Schüssel vermengen.

4. Ein Ofenblech mit Backpapier auslegen und das Bärlauchsalz zum trocknen darauf verteilen.

5. Das Bärlauchsalz trocknet am besten an frischer Luft und in der Sonne. Alternativ kann es auch im Backofen bei niedrigster Temperatur und leicht geöffneter Tür getrocknet werden.

Kleiner Hinweis:

Bärlauch schmeckt nicht nur gut. Er wirkt entgiftend, blutreinigend und versorgt den Körper zudem mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

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Warnung: Wer mal eben eine Portion frischen Bärlauch aus dem Wald holen will, sollte sehr vorsichtig sein und die Pflanze genau kennen. Denn wegen der hohen Verwechslungsgefahr mit der giftigen Blume namens Herbstzeitlose und mit Maiglöckchen besteht akute Vergiftungsgefahr. Beide gedeihen an ähnlichen Plätzen und zur gleichen Zeit wie Bärlauch. Bärlauchblätter haben einen Stängel. Die Herbstzeitlose wächst direkt aus der Erde. Bärlauchpflanzen stehen außerdem meist in Gruppen dicht beieinander und bedecken große Flächen. Außerdem riecht Bärlauch beim Zerreiben stark nach Knoblauch, Herbstzeitlose und Maiglöckchen dagegen nicht. Während die Bärlauchblätter langen Stiele haben, die einzeln aus dem Boden wachsen, erscheinen die Blätter der Maiglöckchen immer im Doppelpack.

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