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Schlepzig – die grüne Perle im Spreewald

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Der Spreewald, ein grünes Paradies im Bundesland Brandenburg. Mit historischen Dörfern, reizvollen Städtchen und unglaublich viel Natur. Unzählige Wasserarme, mal winzig klein, mal breit wie ein großer Strom, schlängeln sich durch das Land. Sie haben diese Gegend berühmt gemacht, denn neben den Spreewälder Gurken und den farbenprächtigen Trachten der Wenden und Sorben, zählen Kahnfahrten auf der Spree zu den absoluten Highlights eines Besuches. Natürlich kann man auch mit dem eigenen Kajak das Binnendelta erkunden. Wir haben uns in Schlepzig ins Paddelboot gesetzt. In unserer Blog-Rubrik “Schau`s dir mal an – kleine Orte, großes Erlebnis” könnt ihr uns auf der Fahrt durch die Wasserkanäle begleiten.

Info Box

Anreise: Mit dem Auto die A 13 in Richtung Dresden. An der Autobahnausfahrt Staakow in Richtung Tropical Island und Krausnick abbiegen. Hinter Krausnick geht es rechts ab nach Schlepzig.
Parken: Im Ort gibt es mehrere Parkplätze, wo man kostenpflichtig Parken kann. Vor Schlepzig gibt es einen Wanderparkplatz. Der liegt günstig, wenn man das eigene Boot, zum Beispiel am Wehr Schlepzig, in das Wasser einsetzen will.
Gastronomie: In Schlepzig gibt es mehrer Möglichkeiten zur Essensaufnahme. Zum Beispiel das Hafenstübchen, die Spreewalder Privatbrauerei, die Spreewood Distillers oder der Gasthof zum Unterspreewald (Aufzählung ist nicht vollzählig)
Boot fahren: An jeder Ecke können Paddelboote oder Kajaks in verschiedenen Größen ausgeliehen werden. Und fast alle Verleiher bieten auch die berühmten Kahn-Touren an.
Weitere Infos findet ihr hier: Spreewald

Ein wenig Geschichte muss sein…

Der Spreewald zählt zu unseren Lieblingszielen in Brandenburg. Er liegt nämlich nur rund 60 Kilometer von unserem Wohnort in Berlin Adlershof entfernt. Eine Stunde Fahrzeit braucht unser alter Ford Transit in das kleine Dorf Schlepzig. Das liegt am Rand des Unterspreewaldes und zählt zu den ältesten Dörfern in der Region. Die kleine Gemeinde blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Fachwerkhäuser säumen die Hauptstraße und lassen den Ort wie eine kleine Künstlerkolonie erscheinen. Viele der Gebäude haben ihren Ursprung um das Jahr 1779. Zehn Jahre zuvor hatte ein verheerender Brand einen Großteil der Ortschaft dem Erdboden gleichgemacht. Den Erzählungen zufolge soll eine Bäuerin auf dem Weg zur Arbeit aus Versehen eine brennende Kohle fallen gelassen haben. Das Schlepziger Bauernmuseum beleuchtet die Geschichte des Ortes sehr anschaulich. Bierfreunden ist der Ortsname natürlich auch ein Begriff. Die Brauer Schlepzig ist weit über die Landesgrenzen bekannt.

Die alte Dorfkirche, im Fachwerkstil errichtet und wunderschön ausgemalt, wartet etwas abseits der Dorfstraße auf Besucher und eines der ältesten Wohnhäuser steht in der Dammstraße direkt an der Hauptspree. Wer gerne Whisky trinkt ist hier im Spreewald genau richtig. Die drei Chefs der Spreewood-Distillers haben die Kunst der Brennerei neu erfunden und hier im Unterspreewald heimisch gemacht. Seit 2016 wird hier der berühmte Roggen-Whisky hergestellt. Und er hat mittlerweile schon internationale Berühmtheit erlangt: als bester Whisky seiner Art in der Welt. Mögen sich die Schotten im Grabe umdrehen, die Brandenburger können es auch – das Whisky-Brennen.

Hallo Natur

Deswegen sind wir eigentlich hier. Natur genießen. Die Seele baumeln lassen in einer traumhaften Landschaft. Dichte Buchenwälder reichen oft bis an die kleinen Dörfer heran. Auf den Feldern kann man dem Fischadler beim Jagen zu sehen und mit viel Glück flitzt auch am helllichten Tag ein Reh von links nach rechts über die Straße. Der eigentliche Schatz dieser Gegend aber sind die unzähligen Wasserarme und Kanäle. Sie entführen uns Großstädter ganz schnell in eine andere Welt. Ohne Autolärm. Entschleunigung pur, wenn das Kajak durch Wald und Wiese gleitet. Unsre Tipp: mietet euch ein Boot. Oder kommt mit dem eigenen Untersatz im Schlepptau angereist. Vor Schlepzig gibt es einen Wanderparkplatz. Hier könnt ihr das Auto stehen lassen und am 200 Meter entfernten Wehr das Boot zu Wasser lassen. Nach ein paar Paddelschlägen gehört euch dann die Weite des Spreewaldes fast ganz alleine.

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