MISSES&MISTER

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Grenzblicke am Ende der Welt

Es ist der vorletzte Tag im Juni 2018. Unser Bulli mit dem Namen “Schrotti” brummt monoton über die Schotterpiste in den äußersten Norden Norwegens. Die Hafenstadt Kirkenes, Endstation der Postschiffe der Hurtigruten und letztes menschliches Bollwerk vor dem Eismeer, liegt hinter uns. Es geht nach Jakobselv, an das Ender der Welt und an die Außengrenze der NATO. Weiter in den Osten kommen wir nicht. An der russischen Grenze ist für Normalsterbliche Schluss. Wer ein Visum besitzt, darf in Richtung Oblast Murmansk abbiegen. Wir haben keins, wollen aber wenigstens einen neugierigen Blick auf das verschlossene Nachbarland der Norweger werfen. 

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Devils Pulpit – Die grüne Hölle von Finnich Glen

Ganz Schottland ist voll magischer Orte. Einen ganz besonderen haben wir durch Zufall auf unserem Roadtrip 2019 entdeckt. Finnich Glen ist eine tiefe und tiefgrüne Schlucht. Eine grüne Hölle. Mittendrin im Flussbett liegt ein Stein, der aussieht wie ein Pilz. Devils Pulpit – die Teufelskanzel. Hier soll angeblich der Teufel gesessen haben. Und weil sich diese Legende hartnäckig hält, strömen neugierige Touristen aus der ganzen Welt herbei, um einen Blick auf den Felsbrocken zu werfen. Auch uns hat die Geschichte vom Beelzebub neugierig gemacht und wir haben uns in die Tiefen des Canyon gewagt.

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Campers Table – Der richtige Tisch für den Van

Campers Table – Die Suche nach dem richtigen Campertisch für den selbst ausgebauten Van ist so eine Sache. Es gibt nicht wirklich viele Möglichkeiten. Die Tische aus den Katalogen von Reimo und Co. sind natürlich durchdacht, qualitativ ordentlich hergestellt, damit auch richtig teuer und oft nicht im Eigenausbau verwendbar. Mal passen die Maße nicht, oder der Tisch ist nicht flexibel genug. Wir brauchten einen Campingtisch, der drei Ansprüche erfüllen muss: Innen verwendbar, außen verwendbar und als Liegefläche integrierbar. Die Lösung gab es im Baumarkt. Ein höhenverstellbarer Arbeitsbock für ein bisschen Kleingeld hat uns glücklich gemacht.

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Mohnblüte – Farbtupfer im Kornfeld

In einer blauen Hügelwelt

Bei einer Amsel Sehnsuchtton

Ein großes, grünes Roggenfeld,

Und drinnen feuerroter Mohn.

Wie ein Laternlein jede Blüt,

Und brennen röter als der Tag.

Ein Augenblick hat da geglüht,

Der lang noch nicht erlöschen mag.

Max Dauthendey (1867-1918)
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Roadtrip auf dem Vildmarksvägen

Er ist 363 Kilometer lang und zählt zu den spektakulärsten Roadtrips in Skandinavien: der Vildmarksvägen. Er kreuzt von Strömsund in Jämtland nach Vilhelmina in Südlappland eine einzigartige Landschaft. Endloses Fjäll, reißende Wasserfälle und hohe Berge säumen das Asphaltband, über das jährlich viele tausende Camper in diese entlegene Ecke Schwedens reisen. Wer sich vom Massentourismus lösen will fährt im Spätsommer. Dann sind die Ferien vorbei, dann leuchtet die Tundra in warmen Farben und auch das Nordlicht läutet deutlich sichtbar die dunkle Jahreszeit ein. Im Spätsommer, da wird der Vildmarksvägen magisch.

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Kajakfahren in Schlepzig

Eine Tagestour in den Spreewald ist wie ein kleiner Urlaub. Und der beginnt gleich hinter der Autobahnausfahrt Staakow an der A 13 in Brandenburg. Die kleine Landstraße streift das Urlaubsresort Tropical Island und verschwindet ein paar Kilometer weiter gen Osten im dichten Dschungel des Spreewaldes. Stille, soweit die Ohren reichen. Nur die Rufe der Kraniche und das Summen der Mücken sind zu hören. Die paar Autos am Horizont stören nicht. Der kleine Spreewaldort Schlepzig zählt zu unseren Lieblingsorten in der Region. Hier kann man nicht nur gut essen, frischgebrautes Bier und Whisky trinken. Hier kann man auch wunderbar entschleunigen, nämlich mit dem Kajak auf der Spree.

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Tierische Begegnung im Spreewald

Dass die possierlichen Biberratten den Spreewald erobert haben, wussten wir, bekamen sie auf unseren Kajaktouren in den vergangenen Jahren aber nicht vor die Kamera. Jetzt hat es endlich funktioniert. Wir konnten eine Nutria in freier Wildbahn fotografieren.

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Fatmomakke – das Kirchdorf in Lappland

Es ist mal wieder Zeit für ein kleines Video. Bloggerin Susanne Glas vom Reiseblog TRAVELSANNE hatte zu einem Roundup über Reiseziele in Schweden aufgerufen. Der erscheint Anfang Mai und wir sind mit einem kleinen Beitrag über den Vildmarksvägen in Nordschweden dabei. Und weil die Sehnsucht nach dem hohen Norden der Jahreszeit entsprechend gerade wieder zunimmt, entführen wir euch schon mal vorab mit einem kleinen Video in das samische Kirchdorf Fatmomakke. Das liegt etwas abseits vom Vildmarksvägen in Lappland am Ende einer staubigen Schotterpiste und zählt für uns zu den schönsten Kirchdörfern in Skandinavien. Fatmomakke ist auch Ausgangsort für Wanderungen in das traumhafte Marsfjäll. Aber das ist eine andere Geschichte. Habt ein schönes Wochenende!

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Kirschblüte Hanami in Berlin – unsere sechs Hotspots

Es ist Frühling in Berlin. Es grünt, blüht, wächst und gedeiht, was das Zeug hält. Wie in jedem Frühjahr der vergangenen Jahre locken japanische Kirschblüten an einigen markanten Orten in der City die Berliner in ihren Bann. Kirschblütenfest Hanami in Berlin. Ein Hauch von Japan weht dann für einige Tage durch die Stadtbezirke. 1990 zeigte sich ein japanischer Fernsehsender so erfreut über die deutsche Wiedervereinigung, dass er in Fernost zu Spenden aufrief, um einige Kirschbäume entlang der ehemaligen Mauer zu pflanzen. Fernost spendete zahlreich. Und wenn sie dann blühen, die Kirschbäume im Frühjahr, dann zählen diese Mauerwege für einige Tage zu den schönsten Straßen und Plätzen in der Hauptstadt. Hier gibt es unsere sechs schönsten Fotospots zur Kirschblüte in Berlin.

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Stellplätze für Van, Bulli und Co.

Wer viel reist, kommt viel rum. Klingt abgedroschen, dieses Sprichwort, es ist aber so. Wir kommen auf unseren Touren auch viel rum und übernachten mit Vorliebe Freistehend oder auf Wohnmobil-Stellplätzen in der Republik. Da gibt es jeden Menge davon. Einige Stellplätze sind kostenlos. Nur die Serviceleistungen schlagen finanziell zu Buche. Andere verlangen einen Obolus für den Platz, Strom etc. Wir stellen in unregelmäßigen Abständen unsere Übernachtungsplätze vor. Und zwar solche, die uns persönlich sehr gut gefallen und die wir mit gutem Gewissen weiterempfehlen können.

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Eichhörnchenfotografie im Wald

Eichhörnchen fotografieren – das ist eine große Herausforderung für uns Fotografen. Es sind faszinierende Tiere. Die kleinen putzigen Gesichter mit den Knopfaugen, die possierlichen Pfoten mit denen sie ihr Essen halten und ihre flinken Sprünge. Man könnte ihnen ewig zuschauen – natürlich auch ewige Zeit damit zu verbringen, dies Tiere zu fotografieren. Dies ist jedoch aufgrund ihrer Scheu vor dem Menschen und ihrer Schnelligkeit nicht immer ganz einfach. Das Rezept: Geduld!

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Mühlengeplätscher und Buchenrauschen – Unterwegs in der Ruppiner Schweiz

Die Ruppiner Schweiz in Brandenburg ist ideal für kurze oder lange Wanderungen in der Natur. Zur Boltenmühle und Binental, zum Beispiel. Während die einen Erwachsenen damit beginnen, Theodor Fontane zu zitieren, stehen die anderen Erwachsenen staunend unter hohen Buchen, deren Baumspitzen scheinbar endlos in den Brandenburger Himmel ragen. Tief im Herzen dieser Kulturlandschaft zwischen Neuruppin und Rheinsberg liegt die Boltenmühle. Hier gehen Geschichte und Naturerlebnis Hand in Hand und zaubern dem Großstädter selbst an grauen Märztagen so manch verzücktes Lächeln ins Gesicht.

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Auf Schusters Rappen durch den Naturpark Barnim – Wandern um den Liepnitzsee

Der Naturpark Barnim lockt mit tiefen Seen, endlosen Buchenwäldern und fantastischen Wanderwegen. Einer davon führt seine Besucher von Wandlitz aus rund um den Liepnitzsee. Auch wenn vor allem an den Wochenenden viele Menschen ihre Wanderstiefel anziehend sich in die Natur begeben, findet man entlang des 13 Kilometer langen Trails immer ein freies und ruhiges Plätzchen zum Verschnaufen und Erholen.

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Cité du Train – Eisenbahnromantik in Frankreich

Ein kurzer Rundgang durch das größte Eisenbahnmuseum Europas, Cité du Train in Mulhouse (Frankreich). Ein Muss für alle Eisenbahnromantiker. Seit 1971 wird hier in der Stadt der Eisenbahn Eisenbahngeschichte erzählt. Unter den zahlreichen Ausstellungsexponaten befindet sich auch die älteste erhaltenen Lokomotive, die es auf dem europäischen Festland gib. 1844 gebaut vom englischen Ingenieur William Barber Buddicom. Mit einem kleinen Video wollen wir Euch einen Eindruck vom Museum geben. Viel Spaß beim Anschauen!

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Burgengeflüster in der Prignitz

Von der Oder bis zur Havel: das ist Brandenburg. Viel Landschaft, noch mehr Natur, Seen, Kanäle, beeindruckende Bauwerke und jede Menge alte Burgen. Und dazwischen befinden sich so einige schlichte, einfache Schlafplätze für Camper und Wohnmobile. Man muss nur den Motor starten und sich mit neugierigen Augen sowie einer ordentlichen Portion Abenteuerlust auf den Weg und die Suche machen.

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Mit der Fliege auf Tour

Wir eröffnen eine neue Rubrik auf unserem Blog: das Angeln. Seit vielen Jahren schon sind wir mit der Rute vor allem im Urlaub unterwegs auf der Jagd nach dem Fisch. Das Fliegenfischen ist unsere große Leidenschaft. Es ist die ästhetischste Art des Angelns. Hier geht es nicht darum, möglichst viele oder möglichst große Fische zu fangen. Eigentlich ist das Fangen Nebensache. Wenn wir Zeit am Angelplatz verbringen, spüren wir die Nähe zur Natur, erleben den Wechsel der Jahreszeiten und lernen Respekt und Wertschätzung für unsere Umwelt. Seit heute dürfen wir offiziell auch in heimischen Gefilden diesem schönen Hobby nachgehen. Wir haben nämlich den Angelschein gemacht. Und natürlich bestanden. Also gibt es ab sofort Geschichten aus der Welt der Fliegenfischerei. Ist doch klar, oder?

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WATER FALLS

Wasserfälle haben eine eigene Magie. Wasserfälle ziehen uns magisch an. Wir können stundenlang dem ohrenbetäubenden Lärm zuhören und uns an der Dynamik der Wassermaßen erfreuen. Wasserfälle strahlen oft auch eine unglaubliche Ruhe von dem gleichbleibenden Vorhang aus Strahlen und Tropfen aus. Wasserfälle sind Naturgewalten, neben denen der Mensch winzig und scheinbar bedeutungslos wirkt.

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Harz-Träume im Januar

Ein wichtiger Vorsatz für das Jahr 2022 war: mehr Harz. Die ersten Harz-Träume haben wir gleichmal zu Jahresbeginn umgesetzt. Eine Familienfeier führte uns aber ausgerechnet am stürmischsten Wochenende im Januar 2022 in das kleinste Mittelgebirge Deutschlands zwischen Elbe und Rhein. Ziel war ein Familienhotel in Güntersberge. Das liegt nicht weit entfernt von Friedrichsbrunn, einem bekannten Wintersportort. Um es vornweg zu nehmen: Schnee lag keiner. dafür gab es Windstärke 10 gratis. Und ein paar Sonnenstrahlen, die wir am Tag der Anreise für eine kleine Wanderung zur Köthener Hütte genutzt haben.

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Galette Bretonne

Die Galette (Mehrzahl Galettes) ist eine Art Pfannkuchen aus Buchweizenmehl, stammt ursprünglich aus der Bretagne in Nordfrankreich und wird dünn wie ein Crêpe gebacken. Der Buchweizen wurde von den Kreuzrittern einst nach Europa mitgebracht, war auf den bretonischen Feldern eine beliebte Frucht, welche innerhalb von wenigen Monaten reif war und auf den kargen Böden prächtig gedieh. Zu einem Brauch der bretonischen Frauen gehörte es, die erste in ihrem neuen Heim gebackene Galette als Tribut an frühere Hausbewohner auf einen Schrank zu werfen. Das sollte für Glück und reichlich Nachwuchs sorgen. Heute ist die Galette Bretonne ein absolutes Lieblingsgericht der Franzosen und natürlich auch der zahlreichen Touristen.

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Fopanet 2021 – Unser Jahresrückblick in Bildern

Fopanet 2021, der persönliche Jahresrückblick. Unser Reisejahr 2021 ist abgehakt. Auch wenn das allumfassende Thema Corona den Alltag bestimmt hat, gab es viele „Fluchtmöglichkeiten“ nach Draußen. Und so haben wir von unseren Touren wieder unzählige Fotos und Geschichten im Rucksack mitgebracht, die jetzt darauf warten, erzählt, aufgeschrieben und veröffentlicht zu werden. Michael Mantkes Fotoparade hat ja mittlerweile Kultstatus erreicht und ist aus unserem Bloggerleben nicht mehr wegzudenken. Die Fotoparade ist eine gute Gelegenheit, das vergangene 2021 noch einmal Revue passieren zu lassen.

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Roter Blütenzauber im November

Oh mein Gott… wie schön können diese Blüten sein. Unsere letzten Mohnblumen des Jahrs 2021 standen Anfang November auf einem großen Feld am Meer in Frankreich. Leise wiegten sie sich im Wind und lachten uns an. Das Geheimnis: der warme Golfstrom macht es möglich, denn ein paar hundert Meter weiter konnten wir auf das tiefblaue Wasser des Ärmelkanals und die markanten Felsformationen von Etretat in der Normandie  blicken. Mohnblumen im Spätherbst hatten wir noch nie fotografiert und so mancher Spaziergänger amüsierte sich daraufhin köstlich über zwei Fotografen, die auf den Knien über den Acker robbten.

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Wie Feenlicht im Zauberwald

Der Wald gehört zu unseren absoluten Lieblingsorten. Mit seiner Ruhe, die er ausstrahlt und den mystischen Lichtspielen ist er ein guter Platz zur Erholung und Entspannung. Der Wald bietet Fotografen eine Fülle an Motiven, die oft sehr einfach umzusetzen sind. Er stellt uns aber auch vor fotografische Herausforderungen. Eine davon ist das Fotografieren von leuchtenden Pilzen. Dabei sind Taschenlampen und LED-Leuchten das wichtigste Werkzeug. Denn wir wollen die Pilze ja ins richtige Licht rücken.

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Ein Dackel auf schmalen Gleisen

Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende und irgendwie haben wir Lust, noch ein paar Fotos zu teilen. Jeden Tag gibt es ein Thema, bis die Uhr wieder auf Null steht, das neue Jahr 2022 also begonnen hat. Los geht’s mit unserem Steckenpferd, der Dampflokfotografie. Die ist längst nicht nur auf die zahlreichen Schmalspurbahnstrecken im Harz begrenzt. Vor allem Sachsen bietet reichlich Fotogelegenheit für jeden Menge Dampf. Zum Beispiel im Lößnitzgrund bei Dresden, wo ein Dackel auf schmalem Gleis die Eisenbahnherzen erobert.

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Auf dem Besseggen – Eine Gratwanderung in Norwegen

Er zählt zu den schönsten Wanderwegen in Norwegen: der Weg auf den Besseggen, einem schmalen Grat ganz im Osten des Jotunheimen. Besseggen bedeutet so viel wie “Sensengrat” und obwohl er am höchsten Punkt nur 1743 Meter in die Höhe ragt, fordert er den Bergsteigern Respekt und gute Kondition ab. Dafür werden Wanderer mit einem grandiosen Blick in die wunderschöne Bergwelt Norwegens belohnt. Kommt doch gerne mit auf eine kleine digitale Bilderreise auf das Dach der Welt in Skandinavien.

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Der Autofriedhof im Moor

Tief in den südschwedischen Wäldern der Region Blekinge, unweit der kleinen Ortschaft Ryd, befindet sich ein seltsamer Friedhof. Es stehen keine Grabsteine herum. Rostige Autoteile, Überbleibsel einer längst vergangenen Epoche, leuchten zwischen den Bäumen im Tageslicht. Sie ragen halb versunken aus dem morastigen Boden in den schwedischen Himmel als wollten sie ein allerletztes mal um die Aufmerksamkeit der Besucher buhlen. Die alten Autos liegen hier nicht einfach so herum. Sie sind längst zum Kulturerbe eines Landes erklärt worden, welches auf der einen Seite den Naturschutz klar in den Vordergrund stellt, auf der anderen Seite beinahe krampfhaft an den goldenen Automobilzeiten des vergangenen Jahrhunderts festhält. In Kyrkö Moose zeigt die Natur aber auch knallhart, was sie mit dem menschengemachten rollen Material macht: Sie verschlingt es.

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Ein Herz und eine Seele – WIR

Wer kennt es nicht, das leidige Problem von Fotografen: alles, aber auch wirklich alles was wichtig oder unwichtig ist, hat man im Laufe der Zeit auf den Chip der Kamera gebannt. Die Zahl der Fotos gehen bei uns 2021 längst in einen hohen fünfstelligen Bereich. Man selber findet sich natürlich nicht oder selten wieder im Sammelsurium des Pixelhaufens, der sich so im Laufe des letzten Jahres angehäuft hat. Unser Freund Jan Gutschmidt vom Blog Jans Fotoblog hat uns in den vergangenen Monaten öfters bei Touren für den Blog oder auch bei Reportagen für die Arbeit begleitet. Und ratet mal, was seine Spezialität ist: GENAU – Fotos, aus der Hüfte geschossen. Solche linken Dinger, wo du selber gar nicht mitbekommst, das er dich gerade in den schönsten oder unmöglichsten Posen, Gesten und Handlungen auf die Speicherkarte gebannt hat.

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KYRKÖ MOSSE – Der Autofriedhof im Smaland

Ganz weit unten in Smaland, verborgen in den tiefen Wäldern des schwedischen Bezirkes Kronoberg, liegt der kleine Autofriedhof Kyrko Mosse. Mitten im Moor rosten seit vielen Jahrzehnten zahlreiche Autowracks vor sich hin. Der Schwede Åke Danielsson (1914–2000), der hier anfänglich nur Torf gewann, widmete sich der Verwertung von Autos. Die ausgeschlachteten Wracks ließ er im Wald stehen und schuf damit die Grundlage für einen wahren Hotspot für Autoliebhaber aus der ganzen Welt. Das Paradies ist aber bedroht. Viele Fans haben sich im Laufe der Jahre an den Wracks bedient. Und: die Natur holt sich ihr Land zurück. 

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FIN FEM FALLS – Finde die fünf Wasserfälle in der Wildnis von Härjedalen

Wenn wir an Härjedalen denken, denken wir an dunkle und tiefe Wälder, an verwunschene Moore und Birken-bewachsene Sümpfe. An endlose Fjälllandschaften und hohe Berge. An klare Seen mit hellem Sandstrand und einsamen Inseln. Und an rauschende, beeindruckende Wasserfälle. “Fin fem Falls”, finde die fünf Wasserfälle, nennt sich ein beliebtes Abenteuerspiel in Härjedalen, einer kleinen Bergregion in der schwedischen Provinz Jämtland. Es führt Wanderer auf manch verschlungenen Pfaden zu ausgewählten Wasserfällen. Ein Spaß für die ganze Familie.

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Things to do… #1 Urwaldfeeling am Roofensee – Wanderung in Stechlin

Der Amazonas liegt gleich um die Ecke. Das glauben sie nicht? Dann fahren Sie an den Roofensee. Der befindet sich in Menz, unweit der Stadt Rheinsberg. Menz ist ein kleines Idyll. Malerische Häuser schmiegen sich samt Dorfkirche und Künstlerkolonie in die eiszeitliche geprägt Hügellandschaft. Der Roofensee selbst ist glasklar und auch ein Überbleibsel der letzten Eiszeit. Die Gletscher schmolzen und übrig blieben einzelne Gewässer, verbunden durch schmale unscheinbare Kanäle und Wasserläufe. Und genau hier finden wir unseren Amazonas. Kommt doch einfach mit auf die kleine Wandertour mit Rucksack, Kamera und ganz viel Entdeckerlust.

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Der Njupeskär im Fulufjäll – Schwedens höchster Wasserfall

Am Rande der schwedischen Provinz Dalarna, ein Steinwurf entfernt von der Grenze zu Norwegen, liegt Schwedens höchster Wasserfall. Ganze 125 Meter, 95 davon im freien Fall, stürzen sich die Wassermassen des Njupeskär von einem Bergplateau in die Tiefe. Mit ohrenbetäubendem Getöse. Wer einen Blick auf das Spektakel werfen möchte braucht, wenn der Wind ungünstig kommt, manchmal einen Regenponcho, mehr aber noch Geduld, denn das Naturparadies erfreut sich wachsender Begeisterung nicht nur bei den Touristen.

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Abtauchen in der Mark Brandenburg bei Rheinsberg

Vogelgezwitscher in den Buchen, ein sanftes Rauschen der Blätter, Wildbäche plätschern, dazu warme Sonnenstrahlen auf der Haut. Wer sich in die Wälder und Seengebiete der Mark ganz im Norden Brandenburgs an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern begibt, ist nicht auf der Suche nach tobender Ausflugslust. Ruhe vor der Welt da draußen, Kraft tanken, die Natur genießen – das steht hier im Vordergrund. Wir wollen abtauchen ins Naturschutzgebiet Ruppiner Schweiz – eine Tour mit viel Geschichte und am Schluss tatsächlich auch einem Tauchgang.

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Die Breitachklamm – Eine Wanderung in Oberstdorf

Sie rauscht, dröhnt und zieht mit enormen Kräften Menschen seit vielen Jahrhunderten in ihren Bann: die Breitach. Zwischen dem Kleinwalsertal in Österreich und der kleinen Ortschaft Tiefenbach bei Oberstdorf hat sich der Fluss auf einer Länge von 2,3 Kilometern in den Berg eingeschnitten und die tiefste Felsenschlucht in Mitteleuropa geschaffen. Viele hunderttausend Besucher staunen jedes Jahr über die Kräfte der Natur und wandern fasziniert durch eine einzigartige, vom Wasser geformte Landschaft.

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Landvergnügen – mit dem Van durch Brandenburg

Das Roadtrip-Abenteuer beginnt, sobald die Autotür ins Schloss fällt. Mit brummigen Geräuschen startet der alte Dieselmotor. Als wir mit unserem 30 Jahre alten Van die Stadtgrenze erreichen, überholen uns links auf der Autobahn die Lkw. Rechter Hand fliegt die Brandenburger Landschaft im goldenen Licht der Abendsonne vorbei. Das ist Entschleunigung pur. Drei Tage wird das jetzt so gehen. Wir wollen abtauchen, die Stille genießen, Sterne beobachten. Keine Campingplätze anfahren, dafür drei Nächte auf Bauernhöfen verbringen und schauen, wie es da so ist. Die Berliner Agentur Landvergnügen hat das Konzept aus Frankreich importiert. Es funktioniert ganz einfach: Camper kaufen sich eine Jahresvignette und dürfen dafür mit ihren Wohnmobilen jeweils für eine Nacht auf den teilnehmenden Höfen stehen. Manchmal ist der Stellplatz umsonst. Andere nehmen einen kleinen Obolus, zum Beispiel für das Nutzen einer Toilette.

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